Autor: Anja Deilmann

Hallo, ich bin Anja und begleite Menschen als systemischer Business-Coach auf ihrem Weg zu ihrer eigenen beruflichen Veränderung. So finden Sie das im Innern, was Sie im Außen suchen. Den neuen Job, den sicheren Umgang im beruflichen Kontext, mehr Anerkennung und Freude im Beruf. Dies führt dazu, dass Sie wissen, wohin es für Sie geht und sich Ihr Potenzial entfaltet. Veränderung ist eine Chance, die ich Ihnen gern zeige, wenn Sie wollen. Lassen Sie uns starten.

Entspannung und Stressbewältigung – wie kann das gelingen?

Strategien zur Stressbewältigung fördern die Lebensqualität

Stress ist ein oft unvermeidbarer Teil des Arbeitslebens. Bis zu einem gewissen Punkt taugt er als Antriebskraft, die dich erst so richtig produktiv werden lässt – aber der Grat, auf dessen anderer Seite es steil in Richtung Überforderung, Blockade oder gar Burnout-Symptomen geht, ist ein schmaler.

Wie funktioniert eine effektive Stressbewältigung? Wie erreichst du Resilienz? Und wenn sich die Überforderung doch einstellt: Wie kannst du sinnvoll damit umgehen?

Wenn die Work-Life-Balance unrund läuft

Generell ist niemand davor gefeit, dass die vielbeschworene Work-Life-Balance aus dem Takt kommt – aber insbesondere Selbstständige, Freiberufler*innen und Menschen in besonders verantwortungsvollen Positionen laufen Gefahr, dass der Arbeitsstress zu tief ins Privatleben dringt und dieses aus dem Gleichgewicht bringt.

Der Meetingstress

Kennst du das? Hier noch ein Meeting, dort noch ein Außentermin … Hier noch eine wichtige Konferenz vorbreiten und da noch das Angebot fertig machen. Dringende Aufgaben nehmen allzu oft keine Rücksicht mehr auf das persönliche Wohlbefinden. Wenn dann auch zuhause noch Aufgaben und Verantwortung warten (Familie, Kinder, Haushalt etc.) kommt der Punkt, an dem alles zu viel wird, in bedrohliche Reichweite. Und dann drohen auf vielen Ebenen Beeinträchtigungen in jedem Lebensbereich, die nicht selten in einem ausgewachsenen Burn-Out enden.

Gezielte Stressbewältigung und Resilienz

Gezielte Stressbewältigung ist der Schlüssel für mehr Resilienz – und diese effektiv umzusetzen, eine Herausforderung.

Doch wie beginnen erfolgreiche Stressbewältigungsstrategien? Was kannst du tun, um sich nicht von einer Stressbelasung einnehmen zu lassen? Der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zur Resilienz: Selbstreflektion und keine Angst vor realistischen Selbsteinschätzungen. Wenn der Druck und die Stressfaktoren von außen Überhand zu nehmen drohen, ist es maximal kontraproduktiv, dich selbst noch weiter unter Druck zu setzen, aus der irrigen Annahme heraus, immer alles schaffen zu müssen. Du bist keine 24-Stunden-Maschine.

Wenn der Körper dir sichere Zeichen gibt

Körperliche Beeinträchtigungen wie Schlafstörungen, latente Nervosität, leichtes Gereiztsein, Abgeschlagenheit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit uvm. sind deutliche Alarmsignale – die kannst du keinesfalls ignorieren, was der Körper dir gerade mitteilt. Das Ungemach wird nur umso größer, je länger du all das zu ignorieren versucht. Kein Mensch ist eine Maschine und sollte auch keinesfalls versuchen, eine zu sein. Man selbst sollte der/die Allererste sein, um nicht zu hart mit sich ins Gericht zu gehen.

Positives Denken, und doch fällt es so schwer

Wie in so vielen Bereichen des Lebens gilt auch hier, dass ein positives Selbstbild eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen ist, dass du auch von anderen positiv wahrgenommen wirst und die Stressbewältigung gelingen kann. Positives Denken lässt sich erlernen. Die Macht und die Kraft der Gedanken hat ein besonderes Potential, um sich von negativen Dingen, Gedanken und Handlungsweisen sowie eingebürgerten Gewohnheiten wieder zu verabschieden.

Ein kleine Übung mit großem Effekt

Ein kleiner Ausflug in die Gedankenwelt: Was wir den ganzen Tag rauf und runter denken, das erleben wir. Das, was wir denken, ist in unserem Dunstkreis, aktiv, wach und stets griffbereit für bestimmte Dinge, die wir tun. Fließbandarbeit im Hirn sozusagen. Gedanken sorgen für Gutes und für nicht so Gutes, die dich runterziehen oder in dir gar negative Energie freisetzen.

Übe das mal hier. Nimm‘ dir 5 Minuten Zeit am Morgen und schreibe dir 5 Begriffe oder Erinnerungsmomente auf. Beispiel: Dein Trauring, der Sonnenaufgang auf der XY-Insel, die erste Ernte im Garten, dein Lieblingsbuch mit Titel, deine erste Schallplatte / CD / mp3, was du von morgens bis abends hören konntest. Pack‘ sie dir sichtbar und griffbereit hin. An den Kühlschrank, auf einen PostIt, auf das Handy oder manche schreiben sich kleine Kärtchen und stecken sie ins Jacket. Immer griffbereit un sichtbar, das ist wichtig.

Was passiert? Blickst du gelegenlich dadrauf oder nimmst dir die Notiz zur Hand, entsteht etwas Neues. Du schaffst dir sofort, instantly sagen die Briten, ein neues Bild im Kopf, sorgst sofort dafür, dass die Verbindungen negativer Gedanken jetzt, now unterbrochen werden. Das ist das Ziel. Probiere es aus. Es wirkt Wunder. Und es ist gar nicht so schwer …

Sei ehrlich mit dir selbst

Mit dem Eingeständnis, dass der auf einem lastende Stress zu groß wird, geht auch die Notwendigkeit einher, nach außen mit offenen Karten zu spielen: Das persönliche Umfeld ist ein wichtiger Spiegel und Ratgeber für die Stressbewältigung, um die richtigen Weichen zu stellen. Und sei es nur durch Verständnis und Bestätigung – professionell ausgearbeitete Vorgehensweisen findet man an anderer Stelle.

Suche das Gespräch, tausche dich aus und bitte um Verständnis

Das Gespräch suchen solltest du selbstverständlich auch mit den Menschen, die nicht im nahen, familiären Umfeld sind. ZB mit Auftraggebern, Kunden, Vorgesetzten, Mitarbeitern oder jedem anderen, der von eigenen beruflichen Schaffen tangiert wird. Hier geht es nicht nur um Verständnis (das man leider nicht von jedem bekommen können wird), sondern vor allem darum, dass sich jede*r Beteiligte auf deine Situation einstellen kann. Das ist elementar wichtig, welches Signal du mit dem Gespräch und dem Austausch setzen kannst.

Resilienz als Erfolgsfaktor

Widrige Situationen und Umstände sind all zu oft der Motor für stressbedingte Phasen. Was aber für einen guten Umgang damit enorm wichtig ist, ist dass du resilienter wirst, also dynamische Fähigkeiten erlernst, die lösungsorientiert ausgerichtet sind und dir stets ermöglichen, angemessen und achtsam hierauf zu reagieren.

Krisen und Phasen des Stresses zu überwinden, lassen sich durch unterschiedliche Faktoren wie Optimismus, Ausgeglichenheit im Alltag und wichtige tragfähige Beziehungen in deinem persönlichen Umfeld wesentlich leichter lösen und auf den Weg bringen. Nicht selten wachsen wir daran sehr, was für eine nachhaltige und spürbar, bessere Lebensqualität sorgt.

Die sieben Säulen der Resilienz

Unsere moderne Arbeitswelt, oftmals von Leistungs- und heftigem Zeitdruck geprägt, geht meist mit einer immer weiter zu optimierenden Arbeitsverdichtung einher. Das geschieht alltäglich und es ist zunehmend selbstverständlich geworden. Doch wo bleibe ich dabei?

Widerstandskraft zu entwickeln und mit Widrigkeiten des Lebens gut umgehen zu können, das sind beides sehr wertvolle Kompetenzen. Was folgen muss, ist eine Neustrukturierung des Alltags – was sich zunächst natürlich leichter schreibt und sagt, als es sich umsetzen lässt. Aber schwer ist es auch nicht. Im Zweifel wirst du viel mehr Zeit mit einer schleichtenden Krankheit verbringen, als du jetzt für die Umsetzung benötigen wirst. Jetzt ist es umso wichtiger, das Leben auf entsprechende Spielräume hin zu hinterfragen.

Stärke deine Widerstandskraft

Hinter dem Begriff Resilienz verbergen sich Faktoren, die als die sieben Säulen der Resilienz den Rahmen für eine erfolgreiche Stressbewältigung vorgeben: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Verlassen der Opferrolle, Verantwortung übernehmen, Netzwerke aufbauen, Zukunft gestalten.

Was kann ich tun, um Arbeit und Privatleben besser voneinander abzugrenzen?

Wo kann ich mir kleine, aber gezielte und vor allem bewusst wahrgenommene Auszeiten schaffen, um zwischendurch den Kopf zu entlasten? Wie kann ich Dinge deligieren, die ich nicht selbst erledigen muss? Wie kann ich meine Ernährung so gestalten, dass sie mir hilft, körperlich und geistig im Vollbesitz meiner potenziellen Kräfte zu sein? Was kann ich von anderen in meinem direkten Umfeld erwarten, wie könnne mich Dritte unterstützen?

Handele achtsam und bewusst im Rahmen deiner Kräfte

Achtsamkeit ist nicht umsonst ein in den letzten Jahren sehr ausgiebig und vielfältig zum Einsatz gekommenes Schlagwort – der schonende Umgang mit sich selbst hat nichts mit Müßiggang zu tun, sondern ist ein entscheidender Faktor, um zu einem in jeder Hinsicht tatkräftigen, produktiven, zuverlässigen und vor allem auch glücklichen und zufriedenen Menschen zu werden. Achtsamkeit setzt Ankerpunkte im Körper, das Gehirn erinnert sich daran und bildet in Sekundenschnelle eine Abgrenzung zu den Folgen einer möglichen stressigen Situation, ind er du dich vielleicht gleich befinden könntest.

Was kann ich selbst tun?

All die Faktoren zu berücksichtigen ist nicht einfach, aber möglich – und mit all dem bist du nicht alleine, sondern du kannst dich coachen lassen. Sowohl dein Privatleben wie auch dein beruflicher Erfolg ist es wert, der alltägliche Überforderung etwas entgegenzusetzen!

Nimm‘ gerne Kontakt zu mir auf unter anja@deilmann.coach und wir klären in einem ersten Strategiegespräch (online oder offline), wie wir das Thema Stressbewältigung in deinem Alltag angehen können.

Chancen sehen in der Krise

Veränderung als Chance

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende

Krisen haben die Menschheit immer gerüttelt, sie haben zu jeder Zeit in der Geschichte schlimme Folgen hinterlassen. Mit dem Wunsch nach der Aussicht auf eine bessere Zukunft war vor allem eins klar, dass nach dem Ende der Krise nichts mehr so sein würde, als je zuvor. Und genau darin steckt ein große Chance.

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Ängste sind normal, sie sind menschlich

Ängste sind normal

Was passiert mit uns, wenn wir Angst empfinden?

Gesellschaftliche Umstände führen gerade jetzt in der Corona-Krise zu Angstgefühlen. Finanzielle Sorgen, Arbeitslosigkeit, Angst vor sozialem Abstieg, Insolvenz und ein Scheitern der eigenen Selbstständigkeit tauchen zwischen Auftreten des Virus und dem bundesweiten Shutdown in rasantem Tempo in uns auf.

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