Endlich Nicht Mehr Negativ Denken

Endlich nicht mehr negativ denken!

So wirst du zum Optimisten

„Ist das Glas für dich halb leer oder halb voll?“ Diese beliebte Metapher beschreibt sehr schön, worum es in dieser Hinsicht geht. Die Ausgangslage für die Antwort ist eindeutig: Das Glas ist bis zur Hälfte gefüllt. Es ist unsere Betrachtungsweise, die es zu einem halb leeren oder halb vollen Glas macht. Menschen, die immer negativ denken, sehen darin ein halb leeres Glas. Will heißen: Es ist wenig Gutes noch zu erwarten. Positiv denkende Menschen betrachten es als halb voll. Das Gute liegt noch vor ihnen. Und sie freuen sich darauf.

Dabei bedeutet Optimismus keinesfalls, sich die Dinge schöner zu reden, als sie tatsächlich sind. Das wäre realitätsfremd und nicht im geringsten zielführend. Optimistisch zu sein bedeutet, Vertrauen darauf zu haben, dass sich positive Entwicklungen einstellen werden.

Optimismus vs. Pessimismus

Menschen, die Optimismus ausstrahlen, sehen in allen Lebenslagen das „Optimum“ – das Beste. Zuversicht und eine positive Lebenseinstellung gehen damit einher. Selbst bei Widrigkeiten hält diese Philosophie stand, in der Hoffnung darauf, dass auch wieder bessere Zeiten anbrechen. Zwischen Optimismus und Erfolg gibt es einen deutlich positiven Zusammenhang.

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Im Pessimismus bestimmen negative Sichtweisen die Geisteshaltung eines Menschen. Er rechnet immer mit dem Schlimmsten, das in einer Situation passieren kann. Dabei ist es nicht grundsätzlich schlecht, mögliche Konsequenzen ins Auge zu fassen, um nicht negativ überrascht zu werden.

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Allerdings bewirkt eine pessimistische Grundhaltung sehr viel mehr als das: Sie begünstigt die „Selbst-erfüllende Prophezeiung“ – also dass negative Dinge eintreten, auch wenn sie noch so unwahrscheinlich sind. Einfach weil wir unser Verhalten durch die Gedanken unterbewusst in diese Richtung lenken.

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Dass du eine pessimistische Grundeinstellung hast, liegt nicht an deinen Genen. Es ist auf die Erfahrungen zurückzuführen, die du im Laufe deines Lebens gemacht hast. Viele kleine negative Erlebnisse werden schnell verallgemeinert – auf Beruf, Privatleben, Wohlbefinden. Es ist eine Art Schutz, den du dir selbst aufgebaut hast, um dich vor weiteren Enttäuschungen zu bewahren.

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Pessimismus sorgt für miese Gefühle, für Furcht und Angst. Für Hoffnungslosigkeit bis zur Resignation. Oft geht auch eine gewisse Traurigkeit und Depression, um nur einige zu nennen, mit einher.

Also am besten weg damit, denkst du? Richtig, dieser erste Impuls ist wichtig, stattdessen entscheiden wir uns doch besser für Optimismus auf der ganzen Linie.

Bist du ein Optimist oder ein Pessimist?

Lass‘ uns mal einen Blick auf diese Aussagen werfen. Lies sie durch und mach dir Notizen, wie vielen davon du zustimmst.

  • Ich denke, dass in Zukunft alles wieder gut werden wird.
  • Manche Dinge kann ich einfach gut.
  • Ich bin für mein Glück selbst verantwortlich.
  • Wenn andere Erfolg haben, freue ich mich für sie und nehme das als Ansporn für mich selbst.
  • Schlechte Zeiten gehen vorbei.
  • Mein Einsatz wird sich irgendwann auszahlen.

Versuch es mal mit diesen Aussagen. Wie vielen stimmst du hier zu?

  • Wenn ich an morgen denke, mache ich mir Sorgen.
  • Wir werden nie aus der Corona-Krise herauskommen.
  • Es ist unnötig, sich Ziele zu setzen.
  • Wenn ich mit dem Schlimmsten rechne, kann ich nicht enttäuscht werden.
  • Mein Leben findet nicht auf der Sonnenseite statt.
  • Wenn ich mal erfolgreich war, dann nur, weil ich Glück hatte.

Wo erkennst du dich am ehesten wieder? Es wird dich nicht überraschen: Je mehr Kreuzchen du in der ersten Liste gemacht hast, desto mehr bist du vermutlich ein Optimist. Überwiegen die Kreuzchen in der zweiten Liste, hast du – jetzt auf den ersten Blick betrachtet – eine eher pessimistische Grundeinstellung.

Du hast in beiden Listen etwas angekreuzt? Super! Denn oft ist es in der Tat situationsabhängig, welche Einstellung wir gerade vertreten. Die Grenzen sind dann fließend und du baust auf eine gesunde Mischung aus Optimismus und Pessimismus. Man nennt die auch Realismus. Die beste Ausgangslage, um sich weiter in die positive Richtung zu verändern.

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Realisten sind auf Dauer gesehen die glücklicheren Menschen. Positives Denken ebnet dir den Weg zum Glück!

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Möchtest du nicht mehr negativ denken?

Mit negativem Denken gehen auch negative Emotionen einher. Und negative Emotionen hindern dich daran, deine Fähigkeiten zu entfalten und vor allem in schwierigen Situationen zu deinen Gunsten einzusetzen. Die Negativspirale fährt dauerhaft abwärts. Und du sitzt da mitten drauf? Dann führt sie dich unweigerlich in eine Untiefe, aus der es so leicht nicht ist, wieder herauszukommen. Das psychische Wohlbefinden ist an der Stelle nämlich bereits im Keller angekommen. Und Pessimismus hat leider kein Ablaufdatum.

Der Einfluss des Mindset

Wir alle haben ein gewisses Muster entwickelt im Laufe unseres Lebens, wie wir Dinge angehen. Man könnte es auch innere Haltung nennen oder Lebensphilosophie. Zwei grobe Ausprägungen werden in Bezug auf dieses Mindset unterschieden:

  • Fixed Mindset (statisches Selbstbild): Menschen mit starrem/statischem Mindset zeichnet aus, dass die ihre eigenen Ressourcen als festgelegt und nicht veränderbar betrachten. Ihre fest verankerten Denkmuster gaukeln ihnen vor: no way – angeboren und unveränderlich. So wachsen sie auch an keinen Herausforderungen.
    Entsprechend nehmen sie eher eine Vermeidungshaltung an, wenn sie etwas als Herausforderung wahrnehmen, dem sie mit ihren Talenten oder mit ihrem Können nichts entgegen zu setzen haben.
    Menschen mit einem „Fixed Mindset“, unverrückbar, ohne Reflektion, und ohne Spielraum verharren so in einer fest gemauerten Gedankenbox.

„Entweder man kann Mathe, oder eben nicht.“

„Mein Talent reicht nicht für XY, so ist das dann eben.“

Ich bemühe mich gar nicht um die Beförderung, denn ich werde sie mit meinen schlechten Englischkenntnissen sowieso nicht bekommen.“

  • Growth Mindset (dynamisches Selbstbild): Diese Menschen sind von sich und ihrer Möglichkeit überzeugt, das erreichen zu können, was sie sich vornehmen. Sie sind bereit, sich weiterzuentwickeln und nehmen ein Scheitern als Ansporn für die Zukunft. Denn Scheitern ist der wichtigste Schritt zum Erfolg. Sie wissen von sich, was sie im Stande sind zu leisten und scheuen auch rechts und links nicht die Veränderung.

„Hey, hier kann ich noch so viel lernen. Das ist die Gelegenheit, wenn ich mich an etwas Neuem oder etwas Schwierigem ausprobieren darf.“

Nachdem ich bei der Beförderung dieses Mal leider nicht die erste Wahl war, weiß ich nun, worauf es beim nächsten Versuch ankommt. Ich muss meine Englischkenntnisse verbessern.“

Du errätst sicher schnell, wer in seinem Leben grundsätzlich erfolgreicher ist. Meist zeichnen sich Menschen aber dadurch aus, dass sie nicht 100 % einer Mindset-Richtung in sich tragen. Und eben deshalb kann man an der positiven Seite arbeiten. Genau so, wie man bei überwiegend negativen Gedanken auch hier und da eine positiven Schimmer aufleuchten sieht. Und genau da setzen wir an auf dem Weg zu mehr Optimismus. Denn der hilft noch auf ganz anderen Ebenen.

Negativ denken abstellen – Optimismus als wichtiger Resilienzfaktor

Ohne Schaden und vielleicht sogar gestärkt durch Krisen kommen – das versteht man unter Resilienz. Resiliente Menschen haben eine starke physische Widerstandskraft und suchen lösungsorientierte Wege aus einer Krise. Wie sich das auswirkt, können wir alle zuhauf an der immer noch andauernden Corona-Krise erkennen. Viele Menschen und Existenzen gehen an den veränderten Begebenheiten und Umständen zugrunde.

Während andere die Krise ihres Jobs durchstehen und auf bessere Zeiten hoffen. Resilienz lässt sich trainieren, soweit die gute Nachricht. Zu Beginn können ein paar Tipps für mehr mentale Stärke helfen. Der Prozess ist jedoch kein kurzer. Und eine optimistische Grundeinstellung ist einer der wichtigsten Voraussetzungen, um resilienter zu werden.

Als einer der sieben Säulen von Resilienz fußt auf dem Optimismus die Entwicklung zum Positiven hin. Verlass‘ die Pfade der negativen Gedanken und setz‘ gleich auf die positive Macht der Gedanken. Der erste Schritt zu einer stärkeren Stressresilienz ist damit gemacht. Vertrau‘ darauf, dass es wieder besser wird. Und schon nimmt die Leichtigkeit zu, mit der du Schwierigkeiten angehst.

Meine Tipps für den Optimisten in dir!

Kitzle ihn raus, den Optimisten in dir. Gib ihm Futter und zeig dir selbst, dass immer nur negativ denken dich nicht weiterbringt. Es ist kein Sprint bis zu diesem Ziel. Du brauchst Ausdauer und die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Und ein paar Tipps, wie du es schaffen kannst, nicht negativ zu denken.

  • Sei dankbar für Dinge, die bereits gut sind – auch wenn unsere Augen das nicht immer auf den ersten Blick so sehen. Was schon gut ist, wird es auch in Zukunft sein.
  • Rücke alternative positive Wendungen ins Blickfeld: Tritt das eine nicht ein, kann man sich trotzdem über etwas freuen.
  • Erkenne die täglichen kleinen Dinge des Glücks. Es ist nie alles 24 Stunden lang schlecht. Wenn du den Blick dahin richtest, wächst diese Erkenntnis.
  • Vermeide den Wunsch nach Perfektion. Du kannst dabei nur verlieren.
  • Schätze, was dir selbstverständlich erscheint. Nicht alle Menschen haben eine Familie, einen Job, ein Auto oder ihre Gesundheit. Mach‘ dir klar, was du bereits erreicht hast.
  • Suche dir gezielt ein Umfeld mit Menschen, die Optimisten sind.
  • Trau dir selbst etwas zu! Du hast Fähigkeiten, die du nutzen kannst
  • Vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Und falls doch, dann nur als Ansporn, nicht als Konkurrenz.
Geht Dir Hier Ein Licht Auf? Merke

Es ist nie zu spät, Optimist zu werden!
Du denkst jetzt, du schaffst das nicht alleine? Das lässt sich aus einer optimistischen Perspektive ja gut sagen? Das klingt alles viel zu schwierig? Lass‘ mich dir helfen, den Optimisten in dir zu finden! Ruf‘ mich noch heute an!

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Anja Deilmann Systemischer Business Coach und Beraterin

Deine Autorin: Anja Deilmann

Hallo, ich bin Anja und begleite dich als systemischer Business-Coach auf deinem Weg zu deiner eigenen beruflichen Veränderung. Zu mehr Sinn in deinem Wirkungsfeld. So findest du das im Innern, was du im Außen suchst. Den neuen Job, den sicheren Umgang im beruflichen Kontext, mehr Anerkennung und Freude im Beruf. Dies führt dazu, dass du klar weißt, wohin es für dich geht und wohin sich dein Potenzial entfaltet. Veränderung ist eine Chance, die ich dir gern zeige, wenn du willst. Lass‘ uns starten.

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