Was wir aus der Krise lernen können

Gib' niemals auf

Nichts wird mehr so sein, wie vor Corona

Wenn man mit Menschen darüber nachdenkt, was uns die Zukunft wohl bringen mag, so fällt der Satz sehr oft, nichts werde mehr so sein, wie es vorher war. Eine durchaus verständliche Zusammenfassung in wenigen Worten.

Die Natur zeigt uns, wie gut es ihr tut, zur Ruhe zu kommen, Regeneration zu betreiben und die eigenen Selbstheilungskräfte anzuschmeissen. Die Treibhausgase gehen weltweit zurück und der Mensch lernt endlich endlich einmal, auf Pause zu drücken. Vor Corona hätte daran nie einer zu glauben gewagt. Entschleunigung nennen es die einen. Unser Planet nennt es „Es ist 5 vor 12!“

Die Regeneration der Natur ist für jeden spürbar

Während plötzlich das Himalaya ohne extremste Luftverschmutzung wieder sichtbar wird, in Venedig sauberes Wasser in den Kanälen fließt und der Planet reine Luft zum Atmen bekommt, Touristenströme und Müllberge schmilzen, werden Stimmen in Deutschland immer lauter, dass wir, der moderne Mensch, das Virus als Strafe von Mutter Erde geschickt bekommen haben, weil wir es sind die hauptverantwortlich für die miese Behandlung unseres Ökosystems zeichnen.

Eine These, die mit der durchschnittlichen Vorstellungskraft eines Menschen durchaus nachvollziehbar ist und die zumindest dafür sorgt, dass wir alle gerade ordentlich ans Nachdenken kommen. Keiner hätte vorher geahnt, dass die Natur sich im Hier und Jetzt vom Menschen erholt und nicht umgekehrt. Spätestens nach Corona wird es jeder wissen und kapiert haben, dass es genau so gekommen ist. Aber was ist mit den wirtschaftlichen Folgen, die uns persönlich alle schwer im eigenen Business getroffen haben und uns fortan begleiten werden?

Aus den Folgen von COVID19 lernen

Laut Vorhersage der Wissenschaft, das Virus könne jederzeit im gleichen Ausmaß wiederkommen, muss die bisher mangelnde, unzureichende Vorbereitung darauf (Schutzkleidung, Atemmasken, Desinfektionsmittel), sowohl medizinisch als auch wirtschaftlich gesehen, im Wiederholungsfall viel besser geplant und vorbereitet sein.

Eine für den nächsten möglichen Pandemiefall staatlich verordnete Beschaffung in großzügiger, ausreichender Vorratshaltung für Ärzte und Pflegekräfte muss mindestens gewährleistet sein, wie eine bessere Marschroute aus den verlässlichen Erfahrungswerten dieser aktuellen Pandemie für ein mögliches nächstes und neues Viren-Szenario.

Und das Allerwichtigeste aus wirtschaftlicher Sicht ist meines Erachtens eine gerechte, einheitliche Regelung der vielen verschiedenen Antragsmöglichkeiten von Soforthilfen in den Bundesländern, eine einheitliche Regelung für Finanzspritzen mit gleichen Werten in Euro und nicht ein Hickhack der zum Teil völlig undurschaubaren Subventionsbeträge aus den verschiedenen Töpfen einzelner Bundesländer.

Kein Mensch steigt mehr durch, welche Bedingungen für was gelten, wie viel jeder zu welchem Zweck beantragen darf. Die Angst derer, die Sorge davor haben, doch am Ende wieder Geld zurück zahlen zu müssen, ist berechtigt. Die Angst darum, dass im späteren Prüfungsverfahren der Länder bereits erteilte Soforthilfe doch nicht richtig zugestanden wurde, ist für die Menschen jetzt ein verheerender Albtraum.

Die Facebook-Gruppe von Frank Probst hilft schnell und unkompliziert

In Frank Probst, einem erfahrenen Fördermittelberater bei Köln, finden Freelancer, Soloselbstständige und Kleinstunternehmer einen Experten, der sie ruhig, besonnen und fachkundig durch das Antragsprocedere und ihre Folgen führt und für die Basics an Grundwissen rund um die Soforthilfe berät. In seiner Facebook-Gruppe „Corona Hilfe für Selbständige, Einzelunternehmer, kleine Unternehmen“ mit mehr als 3.000 Mitgliedern inzwischen, werden Hilfestellung und Ratschläge zu allen wesentlichen Fragen gegeben, die jetzt wichtig sind. Frank Probst und seine Frau arbeiten unermüdlich alle Fragen ab, die sich dort stellen. Lesenswert! Lohnenswert!

Finanzhilfe kommt schnell und so unbürokratisch wie möglich

An dieser Stelle ein großes dickes Lob an die Bundesregierung in Berlin. Sie vollbrachte einen Kraftakt sondergleichen, den die Republik erstmalig seit Kriegsende stemmen musste. So wurde das größte Hilfspaket in der Geschichte Deutschlands innerhalb von nur einer Woche als Maßnahmenpaket von historischem Ausmaß auf den Weg gebracht.

Wer noch einen Antrag stellen muss, kann dies bis 31. Mai 2020 tun, KfW-Kredite unter den gelockerten Bedingungen auch. Gemeinsam im Kampf gegen Corona stellen Bund und Länder vorläufig bis mindestens Ende Mai zur Sicherung von sozialem Zusammenhalt und Arbeitsplätzen finanzielle Unterstützung für Kleinstunternehmen als schnelle, unbürokratische Hilfe aus dem 50 Milliarden Euro Hilfspaket zur Verfügung.

Die ersten Soforthilfen wurden bereits innerhalb weniger Tage in den letzten beiden Wochen ausgezahlt. Die staatliche Unterstützung kann also auch jetzt noch beantragt werden und das sollten Sie tun, bevor die Existenzangst in Ihnen so anwächst, dass das Handeln vom Angstvirus befallen wird und nix mehr geht am Ende.

Auch der „Bundesverband Mittelständische Wirtschaft“ erklärt die staatliche Hilfe

Wer sich also als betroffener Soloselbstständiger, Freelancer oder Kleinstunternehmer mit der Soforthilfe mit den verschiedenen Hilfsprogrammen noch nicht beschäftigt oder noch nicht beantragt hat, der findet hier eine sehr gute Übersicht beim BVMW:

  • Wie sieht die staatliche Hilfe aus?
  • Welche Hilfe bekommen Freiberufler?
  • Was machen Selbstständige bei der Kinderbetreuung?
  • Wie kann ich die Entgeltfortzahlungsversicherung nutzen?
  • Was sollten Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer selbst tun? 
  • Stundungen von Steuerzahlungen, Ratenpause von bereits bestehenden Krediten und Mieten

Corona ist ein gravierender Eingriff in die soziale Marktwirtschaft

Während festangestellte Menschen gleichzeitig um ihre Gesundheit, ihren Arbeitsplatz, ihr Einkommen und die Versorgung der Kinder, Eltern und Großeltern bangen, haben Freiberufler und Kleinstunternehmer nach wie vor zusätzliche Angst vor der ungewissen Zukunft und spüren die finanzielle Not mit jeder Woche Shutdown mehr und mehr.

Dass dieser ab 20. April langsam und schrittweise gelockert werden kann, ist sicher ein wichtiges und richtiges Signal für den Einzelhandel, für Cafés und Restaurants. Diese Kleinstunternehmer überleben den längeren Shutdown mangels Eigenkapitaldecke ansonsten vermutlich nicht. Die Soforthilfe, die sie bekommen haben oder noch erhalten, reicht gerade in Teilen, aber eben nicht auf Dauer.

Und wenn man den sozialen Medien Glauben schenken darf, wurde manch ein Freelancer und Soloselbstständiger bereits von der (Haus)Bank mangels Bonität abgewiesen. Denn die in Aussicht gestellten Kredite der öffentlichen KfW Bank greifen genau bei denen nicht, die keine Absicherung der Darlehen vorweisen können oder die bereits vor der Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten waren. Die Rufe nach zusätzlichen Mitteln, sogenannte Zukunftsfonds, finanziert von den jeweiligen Bundesländern für Investitionen und Arbeitsplatzsicherungen, werden immer lauter.

COVID19, der Feind vor meiner Tür

Hoffentlich lernen alle aus den Folgen von Corona. Die Gesellschaft, die Politik, die Wirtschaft, der Mensch, das Ökosystem, die Natur, alle haben den dramatisch nahekommenden Feind COVID19 kennengelernt und wissen nun, wie zerstörerisch und vernichtend er weltweit die Gesundheit beeinträchtigt und in die Wirtschaft mit fatalen Folgen eingegriffen hat. Wie schnell man sich von beidem erholen wird, wird die Zukunft zeigen.
Wie schnell man zu altem Business as usual zurückkehrt ebenso.

Bleibt wirklich zu hoffen, dass keiner nach der Quarantäne und der sozialen Isolation in all die alten Muster verfällt und wir uns das wieder gönnen werden, worauf wir recht lange verzichten mussten. Nicht auszudenken, wenn uns dann Mutter Natur mit einer noch drastischeren Pandemie „überrascht“.

Möge es vielmehr eine neue durchdringende Kraft werden, eine, die es schafft den Ruck durch die Nationen nachhaltig voranzutreiben, stets die Erkenntnis vor Augen zu haben, dass wenn wir so weiter machen, ausbeuten, abholzen, vernichten, auslöschen, zupflastern, vergiften, zerstören, verpesten, … dass Krisen auf Krisen folgen werden. So schafft der Mensch nicht nur die Natur ab, so schafft der Mensch sich selbst ab.

Eine Utopie?

Im Dezember, als das Virus in Wuhan ihren Lauf nahm, glaubte nicht nur ich an ein utopisches Szenario im fernen China. Geschrieben von einem brillianten Bestseller-Autor, der einen packenden Thriller geschrieben hat.

Hören Sie auf mit Ihrem eigenen Gedankenkarussell

Coachingklienten erklären mir in nahezu jedem Coachinggespräch, wie sehr die Angst in ihnen regiert, vor der Zukunft, vor der Bank, vor dem Dschungel, der auf sie zukommt. Eine hohe Mauer, die sich auftürmt, eine Hürde, die unüberwindbar scheint. Die nie dagewesene Sorge macht sich bei all denen breit, die kein Backup, keinen Plan-B und keine Liquidität haben. Und am Ende keinen Atem mehr, um die Strecke durchzuhalten, bis es wirtschaftlich wieder weitergeht.

Eine befreundete Eventagentur erzählte mir, dass sie vor Frühjahr 2021 keine Events mehr durchführen können, die Budgets der Unternehmen seien gestoppt, gebuchte Leistungen wurden komplett storniert und Planungen für das 2. Halbjahr 2020 auf Eis gelegt. Eine Unternehmerin mit starkem Glauben an sich selbst und an ihre Mitarbeiter übermannt die Angst vor der Zukunft. Völlig verständlich.

Was kann ich heute für Sie tun?

Nahezu täglich erhalte ich Emails und Anrufe und höre von vielen vielen Einzelschicksalen, die es hart getroffen hat, die in ihrer Angst unfähig sind, klare Gedanken zu fassen, die Konzentration auf das Wesentliche zu lenken und den Fokus wieder aufzunehmen. Oft gehen hiermit Urängste einher und die akute Sorge, wie alles nur weiter gehen soll. Sie arbeitet jetzt im direkten Zusammenhang mit der Unfähigkeit, selbst einen Exit zu finden und alleine aus der Krise herauszukommen. Ich helfe Ihnen bei Ihrer Exit-Strategie.

Mit der Angst umgehen – aber wie?

Anja Deilmann Business Coach

An dieser Stelle bin ich Ihnen behilflich.
Ich begleite Sie methodisch und beratend und helfe Ihnen, das Gedankenkarussell anzuhalten, die Dinge mit Ihnen gemeinsam zu sortieren, anhand von Übungen den Weg zu Ihrer inneren Ruhe wiederzufinden und die belastenden Angstgefühle zu reduzieren. Kraft zu tanken und gestärkt die Krise zu meistern. Ich zeige Ihnen, welche Tools Sie wirklich unterstützen und wie sich der existentielle Druck lösen lässt.

Rufen Sie mich an unter 0221.42914298 oder buchen Sie hier in meinem Online-Kalender ein kostenfreies Erstgespräch, online (ZOOM, WhereBy) oder per Telefon.

WICHTIG: Meine Arbeit in der Coachingpraxis richtet sich nicht an Menschen, die medizinische Angststörungen, Panikattacken und/oder Psychosen haben. Diese suchen bitte die Sprechstunde eines Mediziners auf.

Sharing is caring - teilen Sie Ihr Wissen in Ihren Netzwerken
Kategorie: Allgemein

Hallo, ich bin Anja und begleite Menschen als systemischer Business-Coach auf ihrem Weg zu ihrer eigenen beruflichen Veränderung. So finden Sie das im Innern, was Sie im Außen suchen. Den neuen Job, den sicheren Umgang im beruflichen Kontext, mehr Anerkennung und Freude im Beruf. Dies führt dazu, dass Sie wissen, wohin es für Sie geht und sich Ihr Potenzial entfaltet. Veränderung ist eine Chance, die ich Ihnen gern zeige, wenn Sie wollen. Lassen Sie uns starten.

1 Kommentar

  1. Pingback: 6 Unternehmer, die die Chancen in der Krise nutzen • Deilmann Coaching

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.