Ängste sind normal, sie sind menschlich

Ängste sind normal

Was passiert mit uns, wenn wir Angst empfinden?

Gesellschaftliche Umstände führen gerade jetzt in der Corona-Krise zu Angstgefühlen. Finanzielle Sorgen, Arbeitslosigkeit, Angst vor sozialem Abstieg, Insolvenz und ein Scheitern der eigenen Selbstständigkeit tauchen zwischen Auftreten des Virus und dem bundesweiten Shutdown in rasantem Tempo in uns auf.

Psychisch gesehen wirkt die Angst als ein Gefühl des Entsetzens , der Ausweglosigkeit und des Versagens. Oft sind es die verborgenen Auslöser tief verankerter Ängste, die im Unbewusstsein schlummern und drückt man einen Knopf am Körper, zack sind sie da. Sofort. Erstaunlich schnell. Nur eine Millisekunde braucht das Gehirn, um den Strudel in Gang zu setzen. Im Nu fangen destruktive Gedanken an, die Angst zu verstärken und Sie in Ihrem Handeln zu bremsen.

Das Gedankenkarussell, das sich immer schneller dreht

Ein Teufelskreis, der sich besonders nachts mit Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, erhöhtem Puls und ununterbrochen andauerndem und kreisenden Gedankenkarussell darstellt. Gefühle, die uns im Notfall auch in die Lage versetzen würden, sofort zu reagieren, zu flüchten oder anzugreifen.

Nur zu verständlich, wenn mir Coachingklienten von der zunehmenden Furcht erzählen, es fühle sich so an, als wenn man die dunkelsten Stunden nie überwinde, als wenn der Tunnelblick auf eine mögliche Insolvenz oder Entlassungen oder aber eine langfristig finanzielle Schieflage nur noch der einzig wahre Blick in die Zukunft sei.

Angst ist ein emotionaler Zustand mit vielen Ausprägungen

Angst kann sich als Ursache für weitere Symptome oder spätere Folgeerkrankungen zeigen, sie kann sich im Körper breit machen und gesundheitliche Schäden anrichten. Nichtzuletzt ist dann eventuell eine ärztliche Betrachtung von Nöten.

Existenzangst ist eine sogenannte Unterart der Angst: An dieser Stelle sei erwähnt, dass die im klassischen Sinne aktuell weit verbreitete Existenzangst nicht zu den Angsterkrankungen im medizinsichen Sinne gehört. Sie kann jedoch verstärkend an der Entstehung von psychischen Störungen beteiligt sein.

Alle Anzeichen vereint eins: Was wir denken und was wir fühlen geht direkt in unser Handeln über. Negative und destruktive Gedanken, sogenannte Angstreize, führen unmittelbar zur Bremse im Kopf, ohne Umwege und unreflektiert in die Handlungsunfähigkeit. Der Körper ist wie erstarrt. Sie verstehen nichts mehr, aber Sie fühlen es: Angst.

Unbewusst geben wir unseren Gedanken Recht, vor denen wir uns eigentlich fürchten. Auch bedingt durch Tausende von äußeren Kriseninformationen per Nachrichten, sozialen Medien und Fakenews, die auf unser Gehirn einströmen.

Selbst wenn sie noch so abstrus sind, wir geben den Gedanken im Zustand der größten Angst Recht. Ausgemalte Szenarien, die noch nicht groß genug sind, werden spätestens dann viel größer gezeichnet. Der Geist ist in der Lage, den Worst Case als Wahrheit zu definieren. Teilt man aber dann diese Ansicht mit einer dritten Person, zB mit einem Coach, relativiert sich häufig das Bild, das vorher aussichtsloser gar nicht scheinen konnte.

Die Wirtschaftskrise direkt vor der eigenen Tür

Die von der Corona-Pandemie ausgelöste Gesundheits- und Wirtschaftskrise gehört sicherlich nach dem 2. Weltkrieg zu einer der größten und folgenreichsten, neben 9/11 in New York und der Finanzkrise in 2008. Alle haben viele Opfer hervorgebracht, menschlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich.

Und jetzt sieht man die wirtschaftlichen Auswirkungen quasi auch vor der eigenen Tür. Nahezu täglich erreichen jeden von uns Nachrichten hinsichtlich des Exitus zB von kleinen Geschäften, Agenturen, Theatern, Cafés und Restaurants, wo der finanzielle Atem einfach nicht mehr reichte.

Corona ist allgegenwärtig und die Sorge vor genau diesen wirtschaftlichen Auswirkungen führt zu nachvollziehbaren, akuten Existenzängsten. Neben den Soforthilfeprogrammen der Länder und der Bundesregierung, die Sie in Anspruch nehmen können und sollten, gibt es viele Möglichkeiten, parallel an der eigentlichen körperlichen Angst zu arbeiten. Das eine ist die finanzielle Hilfe, die es gibt, das andere die Stabilierungshilfe für Sie persönlich, die ebenso wichtig ist.

Warum haben ausgerechnet Sie Angst?

Ja, warum ausgerechnet Sie? Diese Frage stellt sich jeder dann, wenn Sie sich vergleichen und Menschen sehen, die damit in einer ähnlichen oder der selben Situation vergleichsweise lockerer, angstfreier und augenscheinlich besser umgehen. Warum überkommt Sie nur diese unfreiwillige und unkontrollierte Angst so viel mehr und trifft Sie wie ein Schlag?

Nun, nichts ist in diesen Wochen so schwierig, als die Situation positiver zu sehen und zu erleben. Es ist nur zu verständlich, wenn die wirtschaftliche Not unüberwindbar erscheint und mit verzweifelnden Gefühlen der Ohnmacht und Aussichtslosigkeit einhergeht.

Die schlechte Nachricht hierzu: Es gibt an dieser Stelle keine bessere Aussicht, wir alle wissen es nicht, niemand kann exakt vorhersagen, wie schwerwiegend die ökonomischen Folgen wirklich sein werden. Was wir aber wissen ist, dass wir uns in einer schweren Wirtschaftskirse wiederfinden werden. Doch was bedeutet das für Sie? Und was machen die anderen o.g. Menschen besser?

Lernen Sie den richtigen Umgang mit der Angst

Darauf kommt es an. Die gute Nachricht ist: Angst ist ein wichtiges und gar nicht mal nur negativ besetztes Gefühl. Sie ist viel mehr ein emotionaler Zustand, den es zu verändern gilt. Ziel ist es, der Angst das Mächtige zu nehmen, sie quasi auf den Beifahrersitz zu setzen, oder am besten auf den Rücksitz, um selber wieder Herr der Lage zu werden. Der externe Blick von außen, von jemandem, der emotional nicht gefangen ist, ist dabei sehr hilfreich, wirksam und effizient. In relativ kurzer Zeit schon eignen Sie sich die wichtigen Tools an, um handlungsfähiger und stabilisierter die Krise zu meistern. Also, raus aus der Schockstarre, rein ins Tun!

Lernen Sie in meinem Coaching…

  • dass es möglich ist, die vermeintliche Zwangslage zu verlassen und wieder lösungsfokussiert zu denken
  • Ihre Angstgefühle wirksam zu verändern und sie zu minimieren
  • dass es einiger Arbeit bedarf, die Angst in den Griff zu bekommen
    die Angst zu definieren, die sich gerade breit macht
  • sich der Überforderung mit dem neuen Thema zu stellen
  • sich rational klar zu machen, worin die akute Gefahr besteht
  • den Platz kennen, wo sie die Angst besser auflösen können, als im Körper
  • wie Sie mit Abstand zu früheren Stressauslösern wieder handlungsfähiger werden
  • sich selbst die richtigen Fragen zu stellen
  • was Sie benötigen, um endlich stabil und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen
  • warum Sie hierfür wann, wie und welche gravierenden Entscheidungen treffen werden
  • wie gut es sich anfühlt, das getan zu haben und dass weniger Angst mehr Lebensqualität bedeutet
  • wie neue Verhaltensstrategien alte Muster ersetzen
  • in schwierigen Situationen das Worst-Case-Szenario nicht mehr als die einzige Wahrheit zu vertreten
  • um schlussendlich in der Krise mit kühlem Kopf zu agieren

Angst als Chance

Denn: Angst mobilisiert nämlich auch Kräfte, sei es zur Abwehr oder zur Flucht. Das ist evolutionsgeschichtlich zu verstehen, um sich vor einer realen oder antizipierten Gefahr zu schützen. In Krisenzeiten lassen sich ebenso unter stärksten Existenzängsten Chancen sehen, die sehen nur Sie gerade nicht. Das ist mit Hilfe verschiedener Methoden, die ich Ihnen als Business Coach anbiete, möglich. Es ist wirklich möglich und den Weg zurück in die Kraft können Sie erlernen.

Ein großer Vorteil der Corona-Krise: Sie sind nicht allein!

Wir alle als Freiberufler, Soloselbstständige und Kleinstunternehmer haben zu Beginn unserer Selbstständigkeit den Schritt mit großem Mut, einer gehörigen Portion Risikobereitschaft und vermutlich einigen Widerständen und gut gemeinten Ratschlägen aus dem Freundes- und Familienkreis gemacht. Gerade in dem Moment der Versagensängste hören wir genau das wieder in unseren Ohren, was wir schon bei Gründung nicht hören wollten.
Doch leider befeuert das das Gedankenkarussel in der Nacht.

Erinnern Sie sich an Ihre Stärken

Wenn wir uns aber gleichzeitig daran erinnern, wie wir mit welcher Portion Selbstbewußtsein und Vertrauen in uns selbst trotzdem losgelaufen sind, voller Tatendrang und Optimismus, dann ist nur eins vermutlich wahr. So richtig haben wir uns (zumindest die Nicht-Betriebswirte, Unternehmensberater und sonstige schlaue Menschen der Wirtschaft unter uns) dabei vermutlich auf eine Krise, also auf ein Existenz bedrohendes, wirtschaftliches Krisen-Szenario, wie es derzeit gekommen ist, nicht vorbereitet.

Selbst Schuld?

Ja und nein. Nein aber genau deshalb, weil Sie von außen ungewollt, ungefragt, ungebremst in eine Lage geraten sind, von der wir vor 6 Wochen alle noch nicht zu träumen gewagt haben. Was diese Krise von anderen Krisen unterscheidet ist, Sie sind im wirtschaftlich betrachteten Sinne direkt in einen Shutdown gefallen. Für viele bedeutet das Frühjahrsgeschäft ein blühendes, gesundes und wirtschaftlich sehr wertvolles, doch von jetzt auf gleich, quasi von „100 auf 0“, führt das vollständig ausbleibende Geschäft direkt ins Tal, einige sogar auf direktem Weg ins wirtschaftliche Aus. Das war so nicht gleich abzusehen.

Und damit sind Sie nicht allein.

Wie Sie diese Krise meistern werden

Der Mix der stillstehenden Gedankenwelt meiner Klienten fördert auch oft unbewusste Verhaltensmuster, Glaubenssätze und Überzeugungen zu Tage, die eine bestimmte Angst erst ermöglichen und munter aufrechterhalten.

Genau diese mache ich im Coaching meinen Klienten bewusst. Gemeinsam hinterfragen wir diese angststauslösenden Einstellungen und können sie so entkräften. So kommen Sie zu neuen Ansichten, die keinen Platz mehr lassen für überholte Ängste, die oftmals gar nichts mit mehr der akuten Existenzangst zu tun haben.

Ich freue mich sehr, wenn sich meine Klienten nach der gemeinsamen Coachingarbeit (derzeit als Online-Coaching per ZOOM oder WhereBy) um einiges leichter fühlen und wenn es ihnen bei den für sie persönlich harten Folgen der Corona-Krise wesentlich besser geht, als vorher.

Was kann ich heute für Sie tun?

Nahezu täglich erhalte ich Emails und Anrufe und höre von vielen vielen Einzelschicksalen, die es hart getroffen hat, die in ihrer Angst unfähig sind, klare Gedanken zu fassen, die Konzentration auf das Wesentliche zu lenken und den Fokus wieder aufzunehmen. Oft gehen hiermit Urängste einher und die akute Sorge, wie alles nur weiter gehen soll. Sie arbeitet jetzt im direkten Zusammenhang mit der Unfähigkeit, selbst einen Exit zu finden, um alleine aus der Krise herauszukommen. Ich helfe Ihnen bei Ihrer Exit-Strategie.

Mit der Angst umgehen – aber wie?

Anja Deilmann
Business Coach

An dieser Stelle bin ich Ihnen behilflich.
Ich begleite Sie methodisch und beratend und helfe Ihnen, das Gedankenkarussell anzuhalten, die Dinge mit Ihnen gemeinsam zu sortieren, anhand von Übungen den Weg zu Ihrer inneren Ruhe wiederzufinden und die belastenden Angstgefühle zu reduzieren. Kraft zu tanken und gestärkt die Krise zu meistern. Ich zeige Ihnen, welche Tools Sie wirklich unterstützen und wie sich der existentielle Druck lösen lässt.

Rufen Sie mich an unter 0221.42914298 oder buchen Sie hier in meinem Online-Kalender ein kostenfreies Kennenlerngespräch, online (ZOOM, WhereBy) oder per Telefon. Hier klären wir, ob Ihr Anliegen genauso gut online oder persönlich vor Ort gelöst werden kann.

WICHTIG: Meine Arbeit in der Coachingpraxis richtet sich nicht an Menschen, die medizinische Angststörungen, Panikattacken und/oder Psychosen haben. Diese suchen bitte die Sprechstunde eines Mediziners auf.

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Kategorie: Allgemein

Hallo, ich bin Anja und begleite Menschen als systemischer Business-Coach auf ihrem Weg zu ihrer eigenen beruflichen Veränderung. So finden Sie das im Innern, was Sie im Außen suchen. Den neuen Job, den sicheren Umgang im beruflichen Kontext, mehr Anerkennung und Freude im Beruf. Dies führt dazu, dass Sie wissen, wohin es für Sie geht und sich Ihr Potenzial entfaltet. Veränderung ist eine Chance, die ich Ihnen gern zeige, wenn Sie wollen. Lassen Sie uns starten.

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